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Am Montag, dem 02.12.2019 war es wieder soweit und es wurde die alljährliche Weihnachtsfeier der Hirntumor-Selbsthilfegruppe im Kaiser-Franz-Josef-Spital veranstaltet. Es war wieder einmal eine sehr fröhliche Stimmung mit allerlei Häppchen und Getränken und es wurde wie im vorherigen Jahr wieder gesungen und wer wollte, durfte auch etwas lustiges vorlesen. Auch gab es wieder sehr viele bekannte Gesichter, jedoch auch mehrere neue. Die meiste Zeit habe ich mich mit einer Frau unterhalten, welche an einem Meningeom (Tumor an der Hirnhaut) leidet. Sie wurde bereits als Kind, zu einer Zeit, wo ich gerade erst zur Welt gekommen bin, mehrmals am Kopf operiert. Damals gab es jedoch noch Implantate aus magnetischem Metall. Aus diesem Grund kann sie nun keine MRT´s mehr machen, da dies das Metall im Gehirn verschieben und es somit zu einer Hirnblutung kommen könnte. Das Einzige was sie machen darf sind CT´s, welche jedoch nicht sehr genau und aussagekräftig sind. Dazu kommt auch noch, dass sie seit ihrer Operation ständig unter starken Kopfschmerzen leidet, weil der Schädelknochen nicht ordentlich zusammengewachsen ist und der Knochen sich nun verknöchert hat und die ganzen Nervenbahnen verrückt spielen. Sie selbst weiß gar nicht, wie sich ein Leben ohne Kopfschmerzen anfühlt und auch nicht, wie es mit ihrem Meningeom wirklich aussieht. Sie ist jedoch trotz allem ein solch ein lebensfroher Mensch und meint selbst auch, dass diese Selbsthilfegruppe komplett anders ist, als die anderen welche sie zuvor bereits besuchte. Bei den anderen Selbsthilfegruppen hörte sie immer nur negatives…

Weiters habe ich an diesem Tag einen Termin für EEG und MRT vereinbart. Am Donnerstag, den 19.03.2020 habe ich am Vormittag EEG und am Nachmittag MRT Verlaufskontrolle. Auch habe Ich, wieder einen Termin beim Dr.  Österreicher vereinbart, welcher am Donnerstag, dem 16.04.2020 ist. Über diese Termine werde ich dann später berichten.

,In der Nacht vom 11.01.2020  fühlte ich mich plötzlich sehr schlecht (Krankheitsgefühl am ganzen Körper, Kopf- und Gliederschmerzen) und hatte hohes Fieber mit Schüttelfrost. Ich dachte, dass ich wieder einmal einen grippalen Infekt hätte und nahm zu mir, was die Hausapotheke so hergibt. Also Mexalen 500mg, Erkältungstee mit Honig und Zitrone, Infrarotlicht, Inhalieren, usw…  Da sich mein Zustand jedoch nicht verbesserte begab ich mich am zweiten Tag zu einer Vertretungsärztin (meine Hausärztin befand sich selbst im Krankenstand) und teilte dieser mein Leiden mit. Nach eingehender Untersuchung teilte diese mir mit, dass ich höchstwahrscheinlich die Influenza habe welche mit medikamentöser Behandlung und auch ohne medikamentöse Behandlung nach ca. zwei Wochen vorbei sein sollte. Sie empfahl mir, dass ich einfach nur Bettruhe halte. Dies war mir auch sehr recht, weil durchgehend eine Temperatur von über 39,5°C zu haben mach einen echt schlapp und man kriecht herum wie ein Zombie. Die Mexalen nahm ich nur ein, wenn ich das Gefühl hatte, dass mein Kopf jeden Moment platzen könnte. Und wie sie es vorausgesagt hatte, ging es mir nach zwei Wochen wieder besser. Später, in einem Gespräch mit meiner Hausärztin, wurde mir von ihr für die Zukunft die Grippeschutzimpfung empfohlen, welche ich mir auf jeden Fall auch geben lassen möchte.